Martin Schiffler, bekannt als “Schiffi”, “Maddin” oder “Rittmeister & Shaolin”:

Aufgewachsen in München, wo auch das musikalische Unheil beginnt:

Schulchor, Geigenunterricht, klassische Gitarre, zur Konfirmation die erste E-Gitarre. Die ersten „coolen“ Lieder – jenseits von „Im Frühtau zu Berge“: „Holiday“ von den Scorpions, „Under My Thumb“, „Breaking The Law“, „Smoke On The Water“, die üblichen Verdächtigen…

Meine ganz persönlichen Götter waren immer die Gitarristen: Gary Moore (bevor er meinte, dass man mit Blues ja mehr Geld verdienen kann), Michael Schenker, Richie Blackmore, Randy Rhoads, Brian May, allesamt Könige der Melodie, und später Yngwie Malmsteen, der Formel Eins Fahrer unter den Saitenhexern – aber auch er: Ein Gitarrengott auch wenn er langsam spielt, mit viel wunderbaren Melodien…

Meine Lieblingsbands seit der Kindheit und Einflüsse bis heute: Beatles, Queen, Kiss, Judas Priest, Accept, Iron Maiden, Foreigner, Journey, Y&T, Police, Sting, Cockney Rejects, Sex Pistols, MSG, Motörhead, Queensryche, Pretty Maids, Saga, Mr. Big, Marillion, Saxon, Scorpions, Whitesnake, Rainbow, Deep Purple, Ozzy Osbourne, Black Sabbath, Dio, Giant, Bad English, Damn Yankees, U.D.O.,

Meine Lieblingssänger bis heute: Freddie Mercury und Ronnie James Dio, naja und David Coverdale als er noch singen konnte, nun denn, und Lemmy Kilmister, wenn ich betrunken bin.

1982 Umzug nach Düsseldorf. Mein 1.Auftritt kommt in der 11.Klasse – als Gitarrist der Heavy Metal-Coverband „Innocent Exile“ 1985 in Bad Münstereifel, mit Marcus Trippe am Schlagzeug. 26 Jahre später gehört er zur Urbesetzung von Johnny The Foxx. Ab der 12.Klasse mache ich immer öfter Musik mit Olav Quick (heute: Bounce, die beste Bon Jovi Tribute Band Deutschlands). Er am Schlagzeug und ich an der Gitarre – wenn wir Rock spielen, und am Bass, wenn wir mit der Schul-Bigband musizieren.

Mit dem Abitur der erwartete Schnitt und eine zweijährige Bandpause. 1989 Gründung der Band „Graymalkin“ in der Besetzung: Stefan Nawrocki (Keyboards – heute gemeinsam mit Quickie bei Bounce), Scherbi (Gitarre, später bekannt mit “Chalice” und “Die Wilde Jagd”), Gregor Moslener, ich am Bass, und bald stößt Quickie als Drummer dazu. Wir spielen eigene Songs – in Jugendclubs und rocken den Kreis. 1990 und 1992 nehmen wir zwei Demos auf. Damals kostet das noch richtig Geld und man muss dafür in ein Studio gehen. 1991 verlässt Scherbi die Band, ich wechsle an die Gitarre und Hans-Peter Bordeaux (Pitjes) steigt als Bassist bei Graymalkin ein. 24 Jahre bevor er zu Johnny The Foxx kommt, 28 Jahre bevor er die Band wieder verlässt.

1993 entscheide ich mich, meine Profi-Ambitionen als Bassist(!) zu begraben und gründe mit Christian Otte als Sänger (Oette) die Band „Jagiello“, ich wieder an der Gitarre. 1994 nehmen wir unser beider erste Platte auf – ein Kindheitstraum wird wahr: „The Silent & The Louder Side“. Die Kritiken durchweg positiv und wir verkaufen fast alle von den 1000 CD´s. An meinen ambitionierten Russland-Tour-Plänen zerstreitet sich Jagiello und ich schmeiß´ die anderen aus dem Proberaum. So kommt Graymalkin wieder zusammen: Olav, Stevie und ich – wie damals, aber nun mit neuem Bassisten (Thomas Janzon) und kurzzeitig neuem Sänger. 1996 erscheint ein Mini-Demo mit drei Songs auf CD: „Breakfast In Bed“, „The Storyteller“ und „The Same Feeling“.

Dann passiert jahrelang nichts musikalisch Erwähnenswertes in meinem Leben, da ich mich voll auf meinen Job als Redakteur und Reporter beim Fernsehen stürze, und keine Zeit mehr für eine eigene Band habe. Dafür berichte ich aus Deutschland und auch als Russland-Korrespondent über Stars und Sternchen, und drehe auch mit vielen meiner alten Idole.

Durch meine Arbeit entstehen tolle neue Freundschaften und Kooperationen – für mich als Regisseur und Produzent – mit U.D.O. und Doro Pesch.

Das größte Heavy Metal Festival der Welt, das W:O:A in Wacken kommt durch meinen Einsatz endlich ins ZDF – im Sommer 2008 bei “ZDF.reporter”. Mein Halbstünder „Ein Dorf und 100.000 Rockfans“ wird im Jahr 2009 die erfolgreichste Sendung der Reihe „ZDF.reportage“. Im Jahr 2012 läuft weltweit auf der “Deutschen Welle” mein Halbstünder über die Russland-Tour der Band „U.D.O.“: „Heavy Metal, Wodka & Kaviar“. 2015 sendet das ZDF meinen Fünfteiler über die Kooperation des Musikkorps der Bundeswehr mit U.D.O., die zum Grande Finale beim W:O:A mit 84 Musikern gemeinsam vor etwa 150.000 Zuschauern auf der Bühne stehen: Metal meets Brass. Ein voller Erfolg und für alle Beteiligten ein ebenso historisches wie unvergessliches Ereignis.

Im Jahr 2011 kehre ich endlich – nach 14 Jahren Fernbeziehungen und Reisen – wieder in meine Heimat Düsseldorf zurück.

Meine 1.Tat: Ich gründe in der Eifel mit meinen alten Schulfreuden Marcus Trippe (Schlagzeug) und Sascha Tornow (Gitarre) die Band „Johnny The Foxx“. Der Fuchs – das Wappentier unserer Freundschaft – musste in den Namen. Außerdem der Bezug zu unserer Lieblingsmusik. Da wir “Foxxy Lady” (nach Jimi Hendrix) für eine Hetero-Band nicht so passend finden, entscheiden wir uns eben für das 7. Album von Thin Lizzy: “Johnny The Fox”.

Über Internetportale finde ich im Jahr 2012 Thomas (=Bruce Foster Higgins) als Bassisten für uns. Die Idee: Wir verrocken 80er-Pophits. Und ich versuche mich das 1.Mal als Sänger (und Gitarrist). Wir haben einen Super-Proberaum in Düsseldorf-Heerdt, kommen aber nicht aus dem Quark. Als Marcus Vater wird, steigt er schweren Herzens aus. Wir sehen diesen Rückschlag als Chance und finden Ende 2014 Torsten (=Ringo), der sich sofort in unsere Herzen lacht und trommelt und wirbelt. Damit wir noch rockiger klingen, holen wir uns noch meinen alten Kumpel Pitjes als 3.Gitarristen dazu.

Am 6.1.2015 haben wir unsere 1.Probe in der neuen Besetzung als Quintett. Am 28.3.2015 folgt schon unser erster gemeinsamer Auftritt. Am 10.12.2016 steht Steffen zum ersten Mal am Mischpult. Seither ist er als unser Toningenieur und Bandmitglied nicht mehr wegzudenken. Am 30.1.2019 steigt Pitjes aus. Musikalisch war er nie so richtig glücklich bei uns, weil er eigentlich mehr auf Status Quo und die Toten Hosen als auf verrockten 80er Jahre POP steht. Wir machen ohne ihn weiter und wünschen ihm viel Glück…

© 2019 JOHNNY THE FOXX
Website by SKILLEVEN - Düsseldorf
Impressum / Datenschutz